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Postsportverein Norden

 

Im März 1960 kam bei den Kollegen vom Postamt Norden und der Küstenfunkstelle Norddeich Radio die Idee auf, einen Postsportverein zu gründen.

Die Gründungsveranstaltung mit 27 Kolleginnen und Kollegen fand am 11. April 1960 im „Hotel zur Post“ statt. Am gleichen Abend wurde nach eingehender Diskussion der „Postsportverein Norden“ gegründet und das Gründungsdatum auf den 01. Mai 1960 festgelegt. Die Vereinsfarben sollten schwarz-gelb sein.

Der Vorstand des Vereins setzte sich aus Kollegen vom Postamt Norden und der Küstenfunkstelle Norddeich Radio zusammen.

Es wurde beschlossen, zunächst zu versuchen, mit den Sportarten Fußball und Tischtennis den Sportbetrieb aufzunehmen. Die beiden Spartenleiter waren Kollegen von Norddeich Radio. In späteren Jahren kamen noch andere Sportarten hinzu.

Am 15. Mai 1971 wurde ein Volkslauf veranstaltet, an dem über 850 aktive Teilnehmer aus der ganzen Bundesrepublik und aus dem Ausland teilnahmen. Die Laufstrecke war weitgehend über den Deich von Norddeich nach Utlandshörn und über Straßen und Wege in der Westermarsch. Der Name der Veranstaltung war „1. Internationaler Nordsee-Deichlauf“. Als Auszeichnung erhielt jeder Teilnehmer, der die Sollzeit erreichte, eine Medaille, die als Motiv die Funktürme der alten Sendestelle von Norddeich Radio trug.

Am 20. Mai 1972 wurde der „2. Internationale Nordsee-Deichlauf“ durchgeführt. Wieder waren über 850 aktive Läufer und Wanderer am Start. Die Medaille zeigte als Motiv die Abbildung eines Norddeicher Fischkutters.

Der am 19. Juni 1973 stattfindende „3. Internationale Nordsee-Deichlauf“ wurde durch Deichbauarbeiten erheblich beeinträchtigt. Auch wurden inzwischen in der Bundesrepublik derart viele Volksläufe veranstaltet, so dass die geographische Randlage sich nachteilig auswirkte. Nur noch 400 Läufer nahmen teil. Das Motiv der Medaille war der Norderneyer Leuchtturm, der 100 Jahre alt geworden war.

Der „4. Internationale Deichlauf“ wurde wegen Deichbaumaßnahmen in 1974 nicht durchgeführt und es kam aus verschiedenen Gründen zu keinem weiteren Volkslauf.